Swimming-Pool & Sex on the beach

Logbuch Kreuzfahrt Tag 9: Ibiza

Nach dem 2. und letzten Seetag stand ich heute ganz früh auf um einen hoffentlich tollen Sonnenaufgang zu fotografieren. Leider ging die Sonne nicht wie gewünscht direkt aus dem Meer raus, weil der Horizont mit Wolken verhängen war. Ein paar schöne Eindrücken hab ich aber trotzdem aufnehmen können.

Sunrise

Auch wenn die Sonne nicht aus dem Meer stieg, war es doch sehr schön!

Kurz nach Sonnenaufgang liefen wir auch schon in den Hafen von Ibiza ein. Von den gestrigen Schwankungen auf dem Schiff war heute morgen schon Nichts mehr zu spüren.

Festung Ibiza

Ibizas Festung in der Morgensonne

Für den Nachmittag hatten wir einen Ausflug in Ibiza Süden gebucht. Wir besuchten die Salinen, in denen heute noch Salz gewonnen wird und ein alle Welt verkauft wird und die Innenstadt Ibizas mit der Festung.

Naja, was soll ich sagen? Der Ausflug war der einzige, der nicht so toll war, was aber vielleicht auch an Ibiza liegt. Ich meine, soviel gibt’s auf Ibiza nicht zu sehen. An unserem Reiseleiter lag es jedenfalls nicht. Er wusste viel und gab sich alle Mühe.

Von der Festung aus hatten wir einen schönen Überblick über Ibiza-Stadt. Danach ging es in die Stadt runter und wir hatten ca. 45 Minuten Freizeit. Im Yachthafen liegen beeindruckende Schiffe. Die Radiant war der Oberknaller. Wer mehr über das Schiff wissen möchte:

Superyacht Radiant

Dieses schnittige Teil hat laut der Internetseite 280 Millionen Dollar gekostet. Zum Vergleich: die Mein Schiff 5 kostete insgesamt „nur“ 600 Millionen Euro.

Yacht Radiant

Ein Schnäppchen! Der Heli fehlt…

Danach ging es wieder aufs Schiff und wir genossen den Abend. Morgen steht als leider schon letzter Punkt unserer Kreuzfahrt Valencia auf dem Programm. Gebucht haben wir morgens eine Stadtführung.

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Maltas Fischerboote

Logbuch Kreuzfahrt Tag 7: Malta

Die beiden Städte Valletta und Mdina (nein, da fehlt kein „e“ 😉  ) wollen heute unter die Füße genommen werden. Dazu haben wir einen Ganztagesausflug bei TUI gebucht. Nicht ganz so früh wie in Rom ging’s dann auch schon los. Für Malta sind mehr als 40 Grad gemeldet. Das wird heiß…

Der erste Stopp war dann in Maltas Hauptstadt Valletta an der Statue zur Unabhängigkeit. Bis ins Jahr 1964 war Malta eine Kolonie des britischen Königreichs. Die Malteser fahren auch auf der falschen Seite . Das merkt man als Touri schnell beim Straße überqueren…

INDIPENDENZA

Malta ist seit 1964 unabhängig

Danach gingen wir durch die dicken Stadtmauern ins Zentrum der Stadt. Auch früh morgens schon war es sehr heiß und schwül. Die Stadt ist damals von den Johannitern gegründet worden. Interessant ist, dass alle Straßen gerade und rechtwinklig zueinander. Das Klima in der Stadt ist dadurch noch recht angenehm. Die Gebäude sind fast alle sandfarben, was einen sehr angenehmen Eindruck hinterlässt.

Valletta

Blick in die Innenstadt von Valletta

Vom „Upper Barrakka Gardens“ konnten wir einen schönen Überblick über die Stadt bekommen. Etwas unterhalb von uns hatten wir auch mit der Mein Schiff 5 angelegt.

Upper Barrakka Gardens

Ausblick vom Upper Barrakka Gardens

Von da an ging es weiter in die Stadt in Richtung Großmeisterpalast. Überall sieht man an den Fassaden solche angesetzten Balkone.

Balkone an Hauswand

Aus den Balkonen hat man und hatte frau einen guten Überblick über das Stadtgeschehen

Laut unserer Reiseführerin war es früher den Frauen untersagt abends in die Stadt zu gehen. Clever wie Frauen halt sind, haben sie sich einen Balkon mit Fenstern an die Hauswand bauen lassen und konnten so ihre Männer im Blick behalten 🙂

Im Großmeisterpalast, der von außen recht bescheiden aussieht, wurden wir aber von der Pracht ziemlich erschlagen. Diese Säulen, die ihr hier sehen könnt, sind aber gar nicht echt, sondern einfach „nur“ gemalt. Alles sieht sehr realistisch aus. Toll!

Großmeisterpalast

Bis auf den Bilderrahmen ist alles gemalt. Täuschend echt!

Da Malta früher eine britische Kolonie war, findet man auch noch die typisch roten Telefonhäuschen und Briefkästen in den Straßen. Von einem anderen Guide konnten wir erfahren, dass die POst privatisiert wurde. Sämtliche Post wird erstmal nach Frankfurt geschickt und von dort aus weiterverteilt. Post nach Deutschland geht demnach relativ schnell 🙂

Telefon und Briefkasten typisch englisch

Die Post ist privatisiert und sämtliche Post geht erst mal nach Frankfurt

Danach fuhren wir in das malerische Fischerdörfchen Marsaxlokk. Gesprochen wird auf Malta übrigens Malti und der Ort wird „Marsaschlock“ ausgesprochen Amtssprache ist Malti und Englisch. Hier ein Beispiel anhand eines Straßenschilds.

Maltesische Sprache Malti

Oben: Malti Unten: Englisch

Sicherlich habt ihr schon mal diese bunten Fischerboote gesehen.

Fischerboot Marsaxlokk

So sehen nahezu alle Fischerboote in Marsaxlokk aus. Hauptsache bunt 🙂

Davon gibt es in Marsaxlokk eine ganze Menge. Leider versperrte uns der Markt ein wenig die Sicht.

Auf ganz Malta gibt es ca. 300 Kirchen und jede Kirche hat sein eigenes Fest, bei dem die Straßen ordentlich geschmückt werden. Allein in Valletta sind es 60 Kirchen 🙂

Kirche in Marsaxlokk

Ganze Straßenzüge werden für das Kirchenfest geschmückt

Danach fuhren wir in die „von Mauern umgebene Stadt“ Mdina. Eine von Maltas ehemaligen Hauptstädten. Mdina ist stark befestigt und die Sträßchen sind sehr eng.

Enge Gassen von Mdina

Enge Gassen von Mdina

Dennoch befindet sich im Inneren der kleinen Stadt eine wunderschöne Kathedrale.

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Damit ging’s auch dann wieder zurück mit dem Bus zum Hafen von Valletta. Nach den Sicherheitskontrollen wären wir ja beinahe zum falschen Schiff gegangen 🙂 Die Mein Schiff 2 lag auch im Hafen.

Mein Schiff 2

Die Mein Schiff 2 lag auch im Hafen von Valletta

Zum Auslaufen gönnten wir uns dann an der Außenalster-Bar jeweils einen Hugo auf dem Achterdeck 😉

Hugos

Was gibt’s Schöneres als mit 2 Getränken bei strahlendem Sonnenschein auf Deck zu sitzen und aus dem Hafen auslaufen?

 

Für morgen ist dann wieder ein Seetag angesagt. Die Strecke bis Ibiza ist deutlich zu weit für eine Nacht.

Logbuch Kreuzfahrt Tag 6: Catania

Am 6. Tag unserer Mittelmeerkreuzfahrt erreichten wir früh morgens Catania. Catania auf Sizilien hat mehr als 300.000 Einwohner am Fuße des Ätnas.

Der Ätna im Hintergrund

Der Ätna – bereits ganz verschwommen bei der Hitze am frühen Morgen

Interessant war das Rückwärtseinparkmanöver mit Wende im Hafenbecken (!!!) unserer Mein Schiff 5. Unser Kapitän mit Lotsen haben das aber sauber und gekonnt hingekriegt. Bereits bei der Morgenbegrüßung um 9 Uhr war es bereits 29 Grad warm.

Für uns stand heute kein gebuchter Ausflug an, da uns z.B. der Ätna oder Taormina jetzt nicht so interessiert haben. Da wir in ein paar Minuten zu Fuß die Stadt erreichen konnten, machten wir die Stadtbesichtigung auf eigene Faust.

Mit Stadtplan und Google Maps bewaffnet starteten wir dann nach dem Frühstück. Als erstes erreichten wir das Teatro Bellini.

Teatro Bellini

Das schöne Opernhaus Bellini

Catania steht unter dem Schutz der heiligen Agatha und ihr zu Ehren steht eine unglaublich schöne Kathedrale an der Piazza Duomo.

Kathedrala der hl. Agathe

Die wunderschöne Kathedrale der hl. Agathe!

Im Inneren wurden wir förmlich von der wunderbar hellen Kirche umgehauen.
Hier mal der Altarraum aus der Nähe.

Altarraum Kathedrale Catania

Einfach toll!

Direkt auf der Piazza Duomo steht dann auch das markanteste Wahrzeichen Catanias. Der Elefantenbrunnen.

Elefantenbrunnen

Sag mir jetzt niemand, dass er 3 Elefanten sieht 😛

Catanias Sehenswürdigkeiten sind locker fußläufig zu erreichen. Etwas unterhalb im Park Villa Pacini entstand dieses schöne Foto ❤

Villa Pacini

Heute war dann auch noch Fischmarkt. Als wir so gegen 12 Uhr da drüber gingen, haben wir uns beide gesagt: „Jetzt würde ich hier keinen Fisch mehr kaufen.“ Wir hatten bestimmt schon 35 Grad oder mehr zu diesem Zeitpunkt und auch wenn sich die Fischverkäufer alle Mühe machten um den Fisch zu kühlen, kann man kaum wissen ob der Fisch noch genießbar ist.

Fischmarkt Catania

Hmm ja, weiß nicht… Würdet ihr um 12 Uhr mittags noch diesen Fisch bei 35 Grad im Schatten kaufen?

Catania hat, besser gesagt hätte, eine wunderschöne Altstadt mit vielen alten Gebäuden, aber es scheint, dass die Häuser in vielen Straßen einfach nur verrotten. Hier ein schönes Beispiel dafür.

Catania

Da könnte man mehr daraus machen

Dass es auch anders geht, kann man hier sehen.

Catania

z.B. wie hier

Danach ging die Erkundungstour weiter. Wir besuchten das Benediktiner-Kloster, welches heute zum Teil für die Universitöt genutzt wird.
Total cool: in der Kirche ist ein Sonnenkalender, der jeden Tag um eine bestimmte Uhrzeit das Datum, den Monat und das Sternzeichen angibt. Hammer! Ich weiß nicht wann die Kriche erbaut wurde, aber ich bin beeindruckt gewesen.

Kloster Nicola

Der Kalender ist beeindruckend!

Danach gab es unterwegs noch ein Eis bevor wir zurück zum Schiff gingen. Da wir noch etwas Herzhaftes essen wollten, fuhren wir zum Anckelmannsplatz hinauf und aßen jeweils ein Panini 😉

2 Panini

❤ + ❤

Morgen früh steht dann Valletta und Mdina (nein, da fehlt kein „e“) auf dem Plan. Die Wettervorhersage bestätigt: 38-40 Grad… Puh…

Logbuch Kreuzfahrt Tag 5: Salerno und Amalfi

Heute morgen erreichten wir den Hafen von Salerno. 

Schön gemacht!

Salerno ist ein große Stadt Industriestadt für die wir für Salerno selbst keinen Ausflug gebucht hatten. Es hätte Ganztagesausflüge z.B. zum Vesuv oder nach Neapel gegeben, aber irgendwie reizten die uns nicht so. Für den Nachmittag buchten wir eine Bootsfahrt in die alte Seerepublik Amalfi. Kerstins Eltern waren da bereits letztes Jahr und waren total begeistert.

Aber ich fange mal mit Salerno an. Salerno ist aus meiner Sicht eigentlich keine Reise wert. Die Altstadt ist an sich nicht so schlecht, aber doch recht dreckig. In den kleinen engen Gassen roch es des öfteren ziemlich unangenehm.

In der Altstadt

Diese Kirche mit dem schönen Kuppeldach war wirklich eine Ausnahme.

Fast unscheinbar Kirche von außen, aber innen: WOW!

Das Kuppeldach ist nur von bestimmten Ounkten aus zu sehen

Da drinne hätten Kerstin und ich auch heiraten können 😉 So wie die Vorbereitungen aussahen, stand da auch eine Hochzeit an.
Die Uferpromenade sieht noch recht neu aus und ist auch recht schön gemacht. Auch die Neustadt scheint schöner und vor allem sauberer zu sein. Um auch noch diese zu durchforsten fehlte uns aber die Zeit.

Nachdem wir uns auf der Mein Schiff 5 dann mit Essen und Trinken versorgt hatten, mussten wir auch schon zum Treffpunkt für die Bootstour nach Amalfi. Bei den Vorüberlegungen dachte ich noch, dass wir da bestimmt eine Stunde, wenn nicht länger, dahin benötigen werden. Unser Boot war allerdings eines der schnelleren Sorte. Sobald wir den Hafen verlassen hatten, drehte der Kapitän voll auf. Mit einem gefühlten Affenzahn erreichten wir in rund 40 Minuten Amalfi. Welch ein Glück, dass wir von der Seeseite kamen und nicht mit dem Bus gefahren sind, sonst hätten wir dieses Postkartenpanorama nicht sehen können.

Amalfi liegt schon sehr schön 😉

Amalfi ist von Touristen völlig überlaufen. Der Ort versprüht aber einen unglaublich schönen Charme. Wer kennt Limone am Gardasee? Man kann die beiden Orte ganz gut miteinander vergleichen. Beide Orte sind direkt in eine Steilküste gebaut und gleich verwinkelt und schnuckelig. Auch haben beide die gleichen Spezialitäten zu bieten: Zitronen, Limoncello und Keramik. Amalfi hingegen hat einen wunderschönen Dom, der von außen zwar schon sehr schön aussieht, aber man sieht ihm seine Größe nicht an. Auch unterhalb des Domes hatte die Krypta Einiges zu bieten.

Wahnsinn, oder? Das ist nur die Krypta!

Hier noch der Dom von innen.

So einen Dom zu sehen, hätte ich von außen nicht erwartet

Und außen 😉

So sieht er von außen aus.

Nach etwas Freizeit ging es dann mit dem schnellen Boot wieder zurück. Direkt vor unserem Dampfer legten wir dann an und wir konnten noch ein paar schöne Fotos machen 😉

Hach, einfach schön 🙂

Steht schon alles im Foto, oder? 😉

Logbuch Kreuzfahrt Tag 4: Rom, die ewige Stadt

Eigentlich müsste es heißen: Rom, der ewige Bericht 😀

„Ein Tag in Rom“ hieß unser Ausflug und um es vorweg zu nehmen: ein Tag für Rom reicht definitiv nicht!

Los ging’s mit dem Weckerklingeln um 6 Uhr früh, da der Hafen an dem Kreuzfahrtschiffe anlegen können ca. 1 Stunde mit Bus entfernt ist. Treffpunkt war dann um 7.30 Uhr im Theater des Schiffes. Da drohte dann schon die Stimmung zu kippen, weil einige Ausflügler nicht rechtzeitig dort ankamen. Wir hätten zwar auch ca. 10 Minuten länger schlafen können, aber wir sind doch im Urlaub!!! Daher haben wir uns darüber nicht aufgeregt, wie manch andere Teilnehmer. Als es runter zum Bus ging hatten wir im Nachhinein Glück, da wir in den letzten Bus kamen, in den dann nur noch rund 30 Teilnehmer saßen. Eigentlich hatten wir doppeltes Glück, denn unser Guide war einfach spitze! Was er alles über Rom wusste, war einfach gigantisch!

Auf den anderthalb Stunden nach Rom erzählte er uns quasi die ganze Geschichte um Rom. Trotz aller Müdigkeit und ganz viel Input schafften wir es wach zu bleiben 😉

Eine kurze Busfahrt noch am Circus Maximus und dem Nationalmonument vorbei und wir durften das Kolosseum zu Fuß erkunden. Irre, was die Römer damals innerhalb kürzester Zeit erschaffen haben!

Brot und Spiele

Von dann ging es noch einmal in Bus in die Nähe der spanischen Treppe. Zu Fuß durch Rom bei dem irrwitzigen Verkehr mit einer Gruppe von ca. 30 Personen ist schon sehr mutig. Vielen Dank an Laura von der TUI-Crew, die quasi immer als letztes ging und auf jeden aufpasste!

Unser Guide, der gebürtig aus Karlsruhe kommt und dort aufgewachsen ist, konnte uns einige Anekdötchen aus seinen 15 Jahren in Rom erzählen. Diese Art von „Penthouse“ mit Dachgarten ist quasi unbezahlbar:

Nahezu unbezahlbar

Ein paar Meter weiter dann die spanische Treppe mit der versinkenden Barkasse ist schon sehr beeindruckend.

Die sinkende Barkasse ist heute ein Brunnen, der damals gar nicht so leicht erbaut werden konnte.

Nicht weit davon weg befindet sich dann der wahrscheinlich berühmteste Brunnen der Welt: der Trevi-Brunnen. Der Legende nach kommt derjenige, der eine Münze mit der rechten Hand über die linke Schulter in den Brunnen wirft, irgendwann wieder nach Rom zurück. Natürlich machten wir das auch. Wir kommen bestimmt wieder 🙂 Der Brunnen wird einmal wöchentlich gereinigt und das gesammelte Geld kommt u.a. der Caritas zu Gute. Jede Woche wird veröffentlicht wieviel Geld rausgefischt wurde und für welches gemeinnützige Projekt das Geld genutzt wird. Eine tolle Sache! Da kann man auch mal 1-2 Euro verschmerzen!

Haltet ein paar Münzen bereit 🙂

Durch ein paar kleine Gässchen ging es dann weiter Richtung Piazza Navona, wo dann die Mittagspause geplant war. Unterwegs kamen wir aber noch am Pantheon vorbei. Das Gebäude ist wirklich uralt (um die 110 n.Chr.) und es ist unvorstellbar mit welcher Präzision damals schon gebaut wurde und an was die alles gedacht haben. Unterhalb der 10m großen Kuppelöffnung befindet sich Boden ein Ablauf für Regenwasser, welches sich auch genau in der Mitte sammelt.

Damals gab es noch keinen Taschenrechner!

Kurz drauf erreichten wir dann die Piazza Navona. 40 Minuten für die Mittagspause lässt kein üppiges Mahl zu, aber erstens wäre es dafür viel zu heiß gewesen und zweitens wollten wir ja auch noch mehr von Rom sehen. Also gab es für Kerstin und mich ein einfaches Panini auf die Hand und im Anschluss einen doppelten Espresso, damit wir auch mal auf die Toilette konnten 😉

Einer von 12 Obelisken in Rom. Der 13., der Mussolini-Obelisk, wird nicht gezählt

Mit gefülltem Magen ging es dann Richtung Petersdom an der Engelsburg vorbei. Eine Burg zum Schutze des Papstes. Wer die Dan Brown Bücher kennt, kennt auch den Schleichweg vom Petersdom zur Engelsburg 😉 Imposant ist auch die Brücke zur Engelsburg.

Nicht nur aus Illuminati von Dan Brown bekannt 😉

Der Petersdom mit Petersplatz ist jetzt nur einen Katzensprung entfernt. Betritt man den Platz, ist man schon im Vatikan 🙂

Petersdom in Gluthitze…

Circa 40-45 Minuten mussten wir anstehen um in den Dom zu kommen. Das ging noch… Drinnen wurden wir aber fast erschlagen von den gewaltigen Ausmaßen der Decken, Bilder und Skulpturen. Einfach unglaublich. Alles ist dort riesengroß, aber es wirkt gar nicht so. Ein Kerzenleuchter mit Kerze auf dem Altar ist rund 2,5m hoch. Ich möchte nicht wissen wie schwer dann die Kerze ist… Ich denke mal, dass Bilder mehr aussagen, als Worte dies beschreiben können.

Von meinem Standpunkt bis zum Altar sind es mehr als 200m! Kaum zu glauben…

Die Kuppel ist über 120m hoch

Bewacht wird der Papst von der Schweizer Garde. Auch wenn sie harmlos und irgendwie lustig wirken, sollte man sich mit denen nicht anlegen. Die Jungs sind bestens ausgebildet.

Wirkt doch wirklich eher harmlos. Doch der Schein trügt!

Wir haben im Petersdom soviel Input unseres Guides bekommen, dass wir die ganze geplante Freizeit am Ende des Ausflugs dafür drauf ging. Nicht weit vom Petersplatz wurden wir dann in einer unterirdischen Tiefgarage nur für Reisebusse wieder abgeholt.

Hier sammeln sich dann alle Reisegruppen

Auf der etwas mehr als einstündigen Rückfahrt war dann auch für die meisten Teilnehmer Ende der Fahnenstange, so dass unser Bus einem Schlafwagen glich 😉

Eins können wir festhalten: Rom – wir kommen wieder (nicht nur wegen der Münze)! Als Empfehlung für euch: plant mal mindestens 4 Tage ein – eher mehr!

Logbuch Kreuzfahrt Tag 3: Ajaccio

Früh morgens schon legten wir ganz dicht an der Altstadt von Ajaccio an.

Ajaccios Altstadt direkt vor unserem Balkon – herrlich!

Meine Frau, mein Schiff (5) 😉

Nach dem Frühstück machten wir uns dann auch auf den Weg die Heimatstadt eines der wohl berühmtesten Korsen zu erkunden: Napoleon Bonaparte Die ganze Stadt ist wohl sehr stolz auf den „kleinen“ Franzosen, denn an jeder Ecke sieht man entweder was mit Bonaparte oder sein Konterfei.  

Dahin wo der Kaiser zu Fuß hingeht

Zuerst wollten wir die Kathedrale besuchen, aber zu dem Zeitpunkt war sie leider geschlossen Also machten wir uns auf den Weg zur „Grotte Napoleon“, ein riesiges Denkmal für Napoleon. Dies war zwar nur ca. 1,5km weit weg, aber es ging bei sengender Hitze den Berg rauf. Dort angekommen waren wir echt beeindruckt. Das ist schon ein Monument!

Das ist nur der Napoleon obendrauf!

Als wir wieder runter in die Stadt gingen, stärkten wir uns mit einem Frozen Joghurt, interessanterweise bei einer deutschen Auswanderin :). Danach schlenderten wir noch durch die kleine Fußgängerzone bis die Kathedrale wieder öffnete. Leider war die Beleuchtung innendrin nicht eingeschaltet, so dass man deren Schönheit nur erahnen konnte.

Ein Blick nach oben im Seitenschiff

Nach dem Besuch der Kathedrale machten wir uns auf Richtung Schiff. Danach wiederum ruhten wir uns noch etwas auf dem Sonnendeck ausbevor wir nochmal den Whirlpool aufsuchten 😉

Abends speisten wir in Osteria bei Pizza und Pasta. Der Wind frischte auf, so dass sogar die Außenbars und das Außenprogramm ausfiel. Im Schiff allerdings merkten wir davon fast nichts.

Morgen geht es schon ganz früh raus, weil wir „einen Tag in Rom“ gebucht haben. Wir sind schon sehr gespannt!

Logbuch Kreuzfahrt Tag 2: Seetag mit Kurs auf Ajaccio

Tja, heute war Seetag angesagt. Daher haben wir ein bisschen länger geschlafen und den Tag gemütlich begonnen. Danach wollten wir auf Deck etwas entspannen, was sich aber recht schwierig gestaltete, da jede Menge Liegen mit Handtüchern „reserviert“ waren, obwohl man darauf hingewiesen wurde, dies nicht zu machen. Von Zeit zu Zeit gehen aber Bedienstete rum und legen reservierten Liegen einen Zettel hin. Innerhalb von 30 Minuten muss dann der vermeintliche „Eigentümer“ den Zettel entfernen oder er kann seine Sachen an der Handtuchausgabe abholen und die Liege wird freigegeben. An sich eine gute Idee und es scheint auch ganz gut zu klappen. Als wir endlich eine Liege im Schatten hatten, fielen uns auch nahezu direkt die Augen zu. Als Mittagssnack genehmigten wir uns am „Bosporusgrill“ eine Tüte Falafel. Die war auch sehr lecker, aber es hätten auch 2 mehr sein dürfen 😉

Kerstin hatte dann für ihren Rücken eine Massage gebucht und sie war total begeistert. Die Massage tat ihr richtig gut. Zur Entspannung setzten wir uns noch in einen der 4 Whirlpools bevor wir uns für’s Abendessen fertigmachten. Unsere Wahl fiel auf Gosch Sylt. Wir saßen draußen am Heck, genossen unser Essen und eine Flasche Wein aus Australien (die mussten wir allerdings bezahlen. Wir sind ja im Urlaub, da kann man sich sowas auch mal gönnen, oder? 🙂

Der war echt gut und wenn wir dem Kellner Glauben schenken dürfen, haben wir 20% Rabatt bekommen